Bundeswehr: Lange und erfolgreiche Tradition in der Sportförderung
Vielleicht wusstest du bereits, dass Spitzensportler der Bundeswehr seit Jahrzehnten erfolgreich an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Insgesamt wurden beispielsweise 205 Medaillen während der vergangenen elf Olympischen Spiele seit 1992 von Sportsoldaten für Deutschland gewonnen. Das sind mehr als vierzig Prozent der Gesamtausbeute.
Der Dienst in den Streitkräften erfordert eine gute körperliche Verfassung. Deswegen ist Sport für Soldaten/-innen obligatorisch. Die Sportförderung der Bundeswehr befasst sich außerdem mit der gezielten Unterstützung von Hochleistungssportlern, die im Dienst der deutschen Streitkräfte stehen.
Seit 1968 engagiert sich die Bundeswehr in besonderer Weise bei der Förderung des Spitzensports ausgelöst durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages. Durch ihn wurde die Bundesregierung aufgefordert, „zur Förderung bundeswehrangehöriger Spitzensportler bei der Bundeswehr Fördergruppen einzurichten, die soweit wie möglich an Leistungszentren der Sportverbände angelehnt werden sollten“.
Dazu erarbeitete das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) nach gemeinsamen Beratungen mit dem Deutschen Sportbund (DSB) und dem Bundesministerium des Innern (BMI) 1971 erstmalig Regelungen für die Spitzensportförderung in der Bundeswehr. Diese Regelungen sind nach einer grundlegenden Änderung und Anpassung im Jahre 1991 bis heute gültig.
Die Bundeswehr ist einer der größten Förderer des Hochleistungssports in Deutschland. Höchste Priorität für die Sportsoldaten/-innen haben dabei die Olympischen Disziplinen. Derzeit sind es 15 Sportfördergruppen in ganz Deutschland, die rund 740 Sportsoldaten und Sportsoldatinnen vor allem sportliche Unterstützung bieten.
Hier könnt ihr mehr über das Thema Sportförderung bei der Bundeswehr erfahren.


